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NEU: Ökologisches Bauen |
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Gesund wohnen: Ökologische und baubiologische Aspekte bei der Auswahl von Bauprodukte
Häufig wird der Begriff ökologischer Baustoff gleichgesetzt mit Begriffen wie Gesund wohnen, baubiologisch wertvoll und andere mehr. Dabei sind dies zwei grundsätzlich verschie-dene Themen. Ökologisch herausragende Baustoffe zeichnen sich durch besondere Umwelt- und Ressourcenschonende Eigenschaften bezüglich Rohstoffabbau, Produktherstellung, Verwendung und Entsorgung bzw. Recycling aus. Der ganze Lebenszyklus der Produkte muss hierbei betrachtet werden. Zweifelsohne spielen in Zeiten stark steigender Energiekosten ökologische Aspekte bei der Produktauswahl eine immer wichtigere Rolle –und das ist auch gut so.

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Wohnraum mit Lehmputz und Kalkfarbe gestaltet, Quelle: Baumit GmbH

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Aber das sind nicht die alleinigen Gründe, warum immer kritischer auf alle am Bau verwendeten Materialien hinsicht-lich ihrer Art und Zusammensetzung geachtet wird. Neben den heutzutage sehr individuellen Gestaltungswünschen stehen Produktzusammensetzung und Eigenschaften hinsichtlich ihrer baubiologischen Unbedenklichkeit mehr und mehr im Focus.
Allein schon wenn ein Material auffällig riecht – ohne direkt schlecht zu riechen – genügt das um Nachfragen hinsichtlich der Zusammensetzung beim Lieferanten oder Hersteller zu erzeugen. In den eigenen vier Wänden will man sich wohlfühlen und sich nicht noch zusätzlichen Gefahren aussetzen. Meldungen und Berichte über Wohngifte, Schimmel, gesundheitliche Folgen solcher Belastungssituationen schüren die Stimmung und öffnen den Markt nicht nur für Produkte oder Systeme, welche den Ansprüchen gerecht werden, sondern auch für vermeintlich wohngesunde Produkte oder Trittbrettfahrer, welche auf den in Fahrt gekommenen Zug aufspringen wollen.
Nachfolgend wird der Produktbereich Kalk näher beleuchtet der im Ruf steht sowohl ökologischen als auch baubiologischen Höchstansprüchen zu genügen.
Millionen Jahre alt und immer noch aktuell: Kalk
Die meisten Kalksteinlagerstätten in Deutschland sind aus Schalen und Skeletten im Meer lebender Organismen entstanden. Kalkschlamm bildete sich auf dem Grund des Meeres, Korallenstöcke wuchsen und wurden überlagert. Das Material verdichtete und verfestigte sich und ergab letztlich Kalklagerstätten, die wir heute zur Verfügung haben.
Zwar benötigt man Energie vor allem beim Brennen des Kalkes, aber viele positive Eigenschaften rechtfertigen diesen Aufwand, der im Vergleich zu anderen Prozessen zur Herstellung von Baustoffen vergleichsweise gering ausfällt. Außerdem wird das beim Brennvorgang entstehende Kohlendioxid bei der späteren Reaktion des gebrannten Kalkes mit der Luft bei der Bildung des festen Kalkmörtels wieder verbraucht.
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Kalkin RK 39 als Unter- und Oberputz für innen und außen geeignet, Körnung 0 - 3 mm |
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Eigenschaften, die sich sehen lassen können.
Welche Eigenschaften sind es denn nun, die den Kalkmörtel so hervorheben? Je nach Zusammensetzung des Rohstoffes können die Festigkeiten variieren. Grundsätzlich sind Kalkputze im Gegensatz zu Gipsputzen feuchtebeständig. Sie eignen sich für den gesamten Wohnraum, vom Keller bis zum Dach und sind in Nassräumen auch gewerblicher Art nicht weg zu denken. Auch im Außenbereich sind sie witterungsbeständig und von langer Lebensdauer.
Gipsputze eigen sich für viele Anwendungszwecke eben nicht. Auch bezüglich hygienischer Eigenschaften tun sich die Kalkputze hervor. Durch ihre Alkalität wirken sie schimmelwidrig und desinfizierend. Ebenso sind sie antistatisch, was ihre Verschmutzungsneigung reduziert (reduzierter Fogging-Effekt).
Sie werden als Unter- und Oberputze verwendet und bieten gestalterisch von der Kalkglätte bis zu körnigen Putz-strukturen eine unendliche Gestaltungsvielfalt .
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Ihr Ansprechpartner |
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Christian Joachimmeyer
Tel. (0 54 75) 92 59 14
Fax (0 54 75) 92 59 36
christian.joachimmeyer@joachimmeyer-bauzentrum.de |
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